Mi

25

Mär

2015

Licht in Reininghaus und über Graz

Zurzeit wird nicht nur der Himmel über Graz von einem grünen Lichtstrahl durchzogen, der auf den Uhrturm fällt, sondern auch die Reininghausgründe werden allabendlich hell erleuchtet. Das ganze ist ein Kunstprojekt von Siegrun Appelt und noch bis Ende der Woche zu sehen.

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Mo

16

Mär

2015

Licht fällt...

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Di

17

Feb

2015

Besitzerssohn wünscht Landmädel...

...zur Ehe. Kann arm sein. Auto vorhanden."


Beim Erkunden des 2. Stockes der Malztenne stieß ich auf einen Zeitungsausschnitt von 1978, auf dem sich neben dem Theaterprogramm herrliche formulierte Kontaktanzeigen fanden.


"Wo findet 20jähriges, ganz alleinstehendes Mädchen Geborgenheit und Liebe? Bin angeblich hübsch, treu und zärtlich, aber Reichtum und Besitz kann ich dir nicht geben..."

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Sa

07

Feb

2015

Malztenne - Obergeschoße

Vor einiger Zeit habe ich euch schon Bilder des Untergeschoßes der Malztenne gezeigt (s. Blog-Eintrag Reininghaus und Malztenne), nun begeben wir uns höher hinauf.

Vom großen Raum im Untergeschoß gibt es keinen Weg nach oben, aber in der Außenwand der Malztenne befindet sich in etwa 2 Metern Höhe eine Tür, durch die man den ersten Stock betreten kann. Glücklicherweise war Ali, der nette Hausmeister von Reininghaus, mir vor einigen Wochen behilflich und ich konnte eine Erkundungstour durch die oberen Stockwerke machen.

Der 1. Stock sieht fast genauso aus wie das Untergeschoß - ein großer Raum mit fantastischen Gewölben und Rohren, die früher Getreide von oben nach unten verteilten, füllt den ganzen Grundriss der Malztenne aus.

Von diesem Stockwerk gibt es nur einen Weg weiter nach oben - ein schmales Loch in der Decke, zu dem man über eine Leiter hoch steigen kann. Mit etwas mulmigem Gefühl bewege ich mich Sprosse für Sprosse vorsichtig auf das Loch zu und beglückwünsche mich zu meinem schlanken Körperbau, als meine dicke Winterjacke beim Durchzwängen an der Decke entlangschrammt. Wohlbehalten oben angekommen tut sich mir ein gänzlich anderer Anblick auf: Ein weiter, aber niedriger und ganz von Holzpfosten gestützter Raum bildet den 2. Stock der Malztenne.

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Mo

26

Jan

2015

Licht fällt...

Früher rieselte Getreide durch die Schächte dieses Gebäudes, heute fällt nur mehr Licht durch die Öffnungen in den Decken…

Für weitere Bilder dieses Gebäudes s. Reininghaus II, Getreidespeicher I, II, III, IV.

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Di

06

Jan

2015

Reininghaus zur blauen Stunde

Ein neues Jahr hat begonnen und das Projekt „Reininghaus“ geht weiter. Nicht nur ich betreibe ein solches, auch andere planen und bereiten vor. Bald werden viele der alten Gebäude verschwinden und nach und nach werden an ihrer Stelle neue entstehen. Doch bis dorthin verströmen die historischen Bauten noch das ihnen eigene Flair…

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Sa

20

Dez

2014

Lightpainting im Speichersilo

Das Tiefparterre des Speichersilos in Reininghaus ist ein Raum, in den kaum Licht dringt. Die Luft riecht muffig und feucht nach Keller. Der Boden ist dick mit Getreidemehl bedeckt. Spinnen hatten wahrscheinlich jahrzehntelang Zeit um ihre Spinnweben quer über die schmalen Gänge zu spannen…

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Mo

01

Dez

2014

Herz Jesu

Beim Stöbern in meinen Fotos habe ich heute ein Bild wiederentdeckt, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Nicht nur Lost Places haben ihre besondere Aura, sondern auch bewohnte Gebäude entfalten zu gewissen Tageszeiten eine Ausstrahlung, die eher an Gruselfilme denn an Pfarrhäuser denken lässt…

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Di

18

Nov

2014

Getreidespeicher IV

Nachdem wir so lange im Getreidespeicher zugebracht haben, geht's nun raus in's Licht...

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Fr

14

Nov

2014

Getreidespeicher III

Nach dem Dachboden und dritten Stock des Getreidespeichers begeben wir uns nun in den ersten Stock. Auch diese Etage wird links und rechts des Treppenhauses wieder gänzlich von einem großen Raum ausgefüllt. Dieser ist aber nicht leer. Kaum wendet man sich von der Stiege kommend nach rechts, tun sich Berge von Papier vor einem auf – es sind dies tausende Gewinnspielkarten aus den vergangenen Jahrzehnten!

Links des Treppenhauses finden sich zwar keine Postkarten, dafür aber alte Bierdeckel, -etiketten, verschiedenste Werbetafeln und ähnliches - aber nicht nur von Reininghausbier, sondern auch von Puntigamer und Gösser...

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Di

11

Nov

2014

Getreidespeicher II

Nachdem ich euch beim vorletzten Blog-Beitrag den Dachboden des Getreidespeichers entlang der Alten Poststraße gezeigt habe, steigen wir nun ein Stockwerk tiefer. Der riesige Raum, der sich dort beidseits des Treppenhauses über die ganze Etage erstreckt, ist völlig leer (wie auch der Stock darunter). Nur die Durchlässe in der Decke und im Boden zeugen von seiner einstigen Funktion…

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Di

04

Nov

2014

Getreidespeicher

In den Reininghausgründen steht an der Alten Poststraße ein langgezogenes dreistöckiges Gebäude, das wohl einmal ein Getreidespeicher war. Nach einem kurzen Blick in jedes Geschoß, beschloss ich mich fotografisch von ganz oben nach unten zu hanteln. Ich stieg also das Treppenhaus bis hinauf in den Dachboden, der sich sodann in durch die Fenster und Dachlücken fallendem staubigen Sonnenlicht vor mir auftat…

Durch Ausnehmungen in den Decken zwischen den einzelnen Stockwerken wurde früher wohl das Getreide vom Dachboden in die unteren Etagen verteilt…

Nicht nur der Staub zeugt von Verfall und Verlassenheit der Gebäude…

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Fr

31

Okt

2014

Reininghaus II

In der letzten Zeit war ich wieder mehrere Male in den Reininghausgründen unterwegs und bin dort durch verschiedene Gebäude gestiefelt. Dabei habe ich riesige Alkoholtanks, stimmungsvolle Dachböden, tausende ausgefüllte Gewinnspielkarten aus den 1990er-Jahren, Bieretiketten und -deckel, dunkle Stiegenhäuser und noch viel mehr entdeckt. Es ist echt total spannend, was man dort alles finden kann – und dabei war ich noch lange nicht in allen Gebäuden…

Die Bilder, die ich dabei gemacht habe, werde ich euch im Laufe der nächsten Wochen zeigen.

Stiegenhaus im alten Getreidespeicher entlang der Alten Poststraße
Stiegenhaus im alten Getreidespeicher entlang der Alten Poststraße
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Di

28

Okt

2014

Am Plabutsch

Es ist erstaunlich, was man am Plabutsch alles entdecken kann: Bei meinen Recherchen nach Lost Places in und um Graz bin ich in einem eher dubiosen „Spukforum“ auf ein „Geisterhaus“ gestoßen. Das galt es natürlich zu finden, und so haben wir uns auf die Suche gemacht. Glücklicherweise trafen wir, unschlüssig an einer Weggabelung stehend, einen alten Mann, der auch gerade zu einem verlassenen Haus unterwegs war, in dem er als Kind gespielt hatte. – Das musste unser „Geisterhaus“ sein! Wir schlossen uns ihm also auf seine Einladung hin an und gelangten zum gesuchten Lost Place. Ganz so spukig, wie im Forum beschrieben, stellte sich das Gebäude dann allerdings nicht dar… Laut dem alten Mann war das Haus schon ziemlich verfallen, als es sich ein Gemeindebeamter „schnappte“ und begann, es sich herzurichten. Nun ist es zwar (noch) leerstehend, aber wenn man durch die offene Tür tritt, spürt man den Charme dieses einst schmucken und sicher gemütlichen Häuschens an der Flanke des Plabutsch…

Nur der Efeu bahnt sich seinen Weg durch Fenster und Wände…

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Fr

17

Okt

2014

Auf dass einem die Decke nicht auf den Kopf fällt...

In den Reininghausgründen kann man auch Räume finden, bei denen man fürchten muss, dass einem die Decke auf den Kopf fällt… Glücklicherweise tut sie das nicht, und so konnte ich ein paar Bilder machen.

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Di

14

Okt

2014

(Un)bewohnt

Manchmal erlebt man seltsame Überraschungen in scheinbar verlassenen Häusern…

Neulich betrat ich ein Haus, das auf den ersten Blick unbewohnt wirkte. Die Fenster waren blind und leer. Der Treppenaufgang frei zugänglich. Die Türen im ersten Stock standen offen oder fehlten. Die Räume fast ohne Einrichtung. Und doch… Eine saubere Teekanne auf den Resten der Küche… Ein an der Wand lehnender Besen… Fein säuberlich aufgereihte Schuhe… Und dann plötzlich, hinter einer Tür, ein voll eingerichtetes Zimmer, offensichtlich bewohnt! Wer es sich dort wohl gemütlich gemacht hat…?

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Fr

10

Okt

2014

Malztenne

Heute war ich wieder in den Reininghausgründen unterwegs um zu fotografieren. Bevor ich euch aber die Bilder von diesem Ausflug (und dem letzten Montag) zeige, gibt’s noch ein paar Fotos von der alten Malztenne. Die große Gewölbehalle im Tiefparterre dieses Gebäudes ist wirklich beeindruckend. Ich hoffe, auch in den darüber liegenden Räumlichkeiten noch fotografieren zu können…

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Fr

03

Okt

2014

Reininghaus

Mit den Lost Places ist das so eine Sache - zögert man zu lange mit dem Fotografieren, sind sie schlicht und einfach weg… Oder nicht mehr zugänglich… Und dann steht man davor bzw. an der nun leeren Stelle, rauft sich die Haare und fragt sich, warum man das Ding nicht gleich fotografiert hat…

Damit mir das mit meinen nächsten ausgewählten Objekten nicht passiert, heißt es Nägel mit Köpfen machen. Auf den Reininghausgründen soll nämlich nächstes Jahr groß gebaut und ein ganz neues Stadtviertel aus dem Boden gestampft werden. (Also zumindest soll damit begonnen werden.)

Nachdem ich nicht als unerwünschter Gast vom Gelände geworfen werden, sondern in Ruhe ein altes Brauereigebäude nach dem anderen ablichten will, habe ich angefragt, ob das möglich ist. Und erfreulicherweise wurde mir positiv geantwortet.

So war ich heute das 1. Mal zum Fotografieren dort unterwegs und habe als erstes die alte Malztenne besucht. Den Anblick, der sich mir beim Betreten dieser bot, will ich euch nicht vorenthalten…

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Fr

26

Sep

2014

Kurbad

Nicht nur verlassene Talstationen kann man in der Umgebung von Graz finden...

Auf einer Anhöhe in der Nähe der steirischen Landeshauptstadt sollte in den 1970ern ein Wellnesszentrum errichtet werden. Es war auch schon weitgehend fertiggestellt, als das Geld ausging…

Heute steht das große Gebäude zwischen den Bäumen im Wald und verfällt… Wasser tropft von oben herab und verursacht blecherne Geräusche auf den Trümmern der Hallenbaddecke, die ins Becken hinabgestürzt sind..

Licht dringt durch die beschädigten Fenster in die vielen zum Teil düsteren, leeren Räume... Und auch in diesem Lost Place sind die meisten Wände mit Graffiti bedeckt…

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Mo

22

Sep

2014

Talstation

Und wieder geht es an die Hänge des Plabutsch. Diesmal zur Talstation des Sesselliftes der von 1954 bis 1971 von Gösting auf den Gipfel des Plabutsch führte.

 

Ich schiebe mein Rad ein sehr steiles Straßenstück hinauf und stehe dann vor der Talstation des früheren Sesselliftes.

Das nach vorne zur Lifttrasse offene Gebäude ist inzwischen von Bäumen umwachsen und wie an vielen anderen Orten auch haben Jugendliche die Wände mit Graffiti verziert.

Blätter wurden vom Wind durch die inzwischen glaslosen Fenster geweht und bedecken den Boden der Gänge.

Das Kassenzimmer ist noch an der runden Vertiefung zum Austauschen von Geld und Fahrkarten zu erkennen.

Von der Inneneinrichtung sind nur mehr die Theke des Buffets und eine Eistruhe desselbigen aus den 1950er erhalten geblieben.

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Di

16

Sep

2014

Glas

Diesmal geht es an die Hänge des Plabutsch.

Über ein kleines Wegerl gelange ich zum ehemaligen Lagerplatz der Glasfabrik Gösting, der heute mitten im Wald liegt. Mauern sind nur in sehr spärlichen Resten erhalten geblieben, dafür ist der Boden übersät mit 1000en Glassplittern und –klumpen von wenigen Millimetern bis zu Kindskopfgröße.

Glasschmelzöfen rosten vor sich hin…

Und die Überbleibsel von Flaschen ragen aus dem Boden…

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Fr

12

Sep

2014

Das Haus des Professors - die andere Seite

Jeder „Lost Place“, den ich bisher besucht habe, scheint 2 Seiten zu haben – eine helle freundliche, in der das Leben der früheren Bewohner durchscheint (wie hier), und eine unheimliche, düstere, in welcher der Verfall und die Verlassenheit des Ortes zu spüren ist. So sind auch beim „Haus des Professors“ 2 völlig unterschiedliche Interpretationen möglich…

 

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Di

09

Sep

2014

Das Haus des Professors

Neulich war ich in einem Haus etwas außerhalb von Graz, das wahrscheinlich schon seit langem verlassen ist. Die Tür stand sperrangelweit offen und so ging ich (zuerst zögernd, gespannt was mich im Inneren wohl erwartet) hinein…

Im Erdgeschoß fand ich ein helles, mit Blumenmuster ausgemaltes Zimmer...

Der Boden mancher Räume war mit Zeitungsseiten aus den 1950er-Jahren bedeckt, dazwischen lagen wissenschaftliche Publikationen und handschriftliche Notizen verstreut.

An der Wand waren noch die Umrisse eines Spiegels oder Bildes zu sehen…

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Fr

05

Sep

2014

Lost Places

Auf unserer Fahrrad-und-Zug-Reise im Juli fielen mir die vielen leer stehenden Häuser und Fabriken in Tschechien auf und sie übten eine gewisse Anziehung auf mich aus. Ich war neugierig, wie sie wohl innen aussehen und was ihre Geschichte ist. Betreten habe ich keines der leerstehenden Gebäude, aber mir kam die Idee mich daheim mit diesem Thema zu beschäftigen und daraus eine Fotoserie zu machen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass das eine ganz neue Idee sei, die noch wenige vor mir umgesetzt haben. Dachte ich… bis ich ein bisschen zu recherchieren begann und feststellte, dass schon viele Leute vor mir faszinierende Bilder von verlassenen Orten, sogenannten Lost Places, gemacht haben… (Zum Beispiel solche.) Da meine Neugier und Faszination aber angestachelt ist, habe ich begonnen die ersten Lost Places in meiner Umgebung zu suchen und aufzusuchen. Ich kann euch sagen, es ist spannend, ein bisschen unheimlich und faszinierend sich in verlassenen Gebäuden aufzuhalten und sich dabei die Geschichte(n) der Gemäuer und der darin lebenden oder arbeitenden Menschen vorzustellen.

In Týn nad Vltavou
In Týn nad Vltavou

Damit mir nichts von meinem Schwung verloren geht und die Fotos nicht nur auf meiner Festplatte lagern, wo sie kaum jemand zu Gesicht bekommt, habe ich meinen Blog wieder aktiviert und werde meine Facebook-Seite öfter mit Inhalten füllen. Ich werde euch meine neuesten Bilder zeigen und euch so am Besuch der Gebäude teilhaben lassen.

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