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Hinter dem Wein

Immer mehr Ranken ziehen sich um das Haus. Blätter überwachsen die Wände, bis (fast) nichts mehr zu sehen ist. Das Gebäude ist umhüllt von Wein, eingesponnen in einen grünen Kokon. Der Kokon ist leer. Die früheren BewohnerInnen sind ausgeflogen, aufgefahren. Die verlassenen Räume sind in grünliches Licht getaucht, das durch verwachsene Fenster sickert. Funktionslos und vergessen liegen die verbliebenen Dinge der Gegangenen darin.

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